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FIT FÜR DEN WANDERTAG 2012

Nachlese: Workshop "Fit für den Wandertag 2012"

Produktentwicklung, Regionale Kulinarik und ServiceQualität, dies waren die Schwerpunkte des Workshops "Fit für den Wandertag 2012".

Einleitend präsentierte Traugott Heinemann-Grüder, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e. V., den aktuellen Stand der Vorbereitung des 112. Deutschen Wandertages, der vom 20. bis 25. Juni 2012 im Fläming stattfindet, und stellte das Netzwerk "Aktiv in der Natur" vor.

Aktuelle Studien zeigen, dass knapp 30 Prozent der ca. 40 Millionen Wanderer in Deutschland leichte Wanderungen im flachen Gelände bevorzugen, womit sie "im Fläming genau richtig sind. Daher gilt es, diese potenzielle Kundschaft abzuholen". Für den Wandertag würden aktuell 7.500 fest gebuchte Übernachtungen vorliewgen, rund 13.500 befänden sich in der Vermittlung. Zur weiteren Bewerbung wurden 50.000 Stück der 2. Auflage des Programmheftes nachgedruckt. Traugott Heinemann-Grüder betonte, dass der Wandertag nicht nur dem Selbstzweck der Unternehmen, sondern vorrangig der Schaffung eines touristisch-wirtschaftlichen Standbeins der gesamten Region diene.

Produktentwicklung

Bereits zum zweiten Mal zu Gast war Peter Grobbel, Inhaber des Wanderhotels in Wittgenstein am Rothaarsteig, und berichtete von seinen Erfahrungen als erfolgreicher gastgewerblicher Unternehmer. Das Verhalten und die Vorlieben der Gäste haben sich stark gewandelt, konstatiert der Hotelier. Der Trend gehe in Richtung "Aktivgast", der etwas erleben möchte und somit nur noch eine Übernachtungsmöglichkeit und Frühstück für durchschnittlich 1,9 Tage sucht. Daher müssen die Angebote und das Marketing dem Wandern angepasst werden, wobei stets darauf geachtet werden müsse, nur das anzubieten, was auch wirklich geleistet werden kann.

Regionale Kulinarik

Der GEHOGA Brandenburg e. V., vertreten durch Stefanie Huth, rechnet mit ca. 10.000 Übernachtungsgästen und ca. 50.000 Übernachtungen. Darüber hinaus werden weitere 10.000 Tagestouristen erwartet. Alle touristischen Leistungsträger der Region sollten daher optimal auf den erwarteten Besucherandrang vorbereitet sein, sei es durch die Verbesserung ihres Internet-Auftrittes oder der Schaffung von Zusatzangeboten. Der Gast müsse durch Service und Qualität zum "Wiederholungsgast" gemacht werden, um auch längerfristig vom Wandertag profitieren zu können, so die Branchenexpertin. Ähnlich äußerte sich auch Gabriel Muschert, Geschäftsführer der Springbach-Mühle Belzig OHG, der sein Haus vorstellte und sich anschließend den Fragen der Teilnehmer stellte. In seinen Augen entscheidet die Qualität der Küche über den Gesamteindruck einer gastgewerblichen Einrichtung. Schmeckt das Essen nicht, treten auch alle anderen positiven Aspekte in den Hintergrund. Jeder einzelne Gast müsse das Haus glücklich verlassen, um negative Kritiken, z. B. in Bewertungsportalen im Internet, zu vermeiden.

ServiceQualität

Mit einem Workshop zum Thema "ServiceQualität und Beschwerdemanagement" brachte Kerstin Schulze vom Büro QM3 die Veranstaltung zum Abschluss. Ihr Fazit - Ziel eines jeden touristischen Unternehmens müsse es sein, die Erwartungshaltung des Gastes bestmöglich zu erfüllen und darüber hinaus auch für "Ah"- und "Oh"-Effekte zu sorgen, denn nur dann werde er sie auch wirklich aktiv weiterempfehlen.

DOKUMENT-NR. 83953

  • VERANSTALTUNGEN ZUM THEMA TOURISMUS

Zur Zeit gibt es in diesem Bereich keine aktuellen Veranstaltungen.