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STANDORTPOLITIK

Binnenschifffahrt / Häfen

Das Land Brandenburg ist mit annähernd 30.000 km Fließgewässern eines der wasserreichsten Bundesländer der Bundesrepublik. Ein dichtes Wasserstraßennetz aus den Flüssen Oder, Spree, Havel und Elbe sowie zahlreiche Kanäle stehen sowohl für den gewerblichen Gütertransport als auch für wassertouristische Zwecke zur Verfügung.

Über ein Netz von 600 km Bundeswasserstraßen und die Häfen Brandenburg, Wustermark und Velten sowie diversen Umschlagstellen, ist die Region an das europäische Wasserstraßennetz angebunden. Durch den Ausbau des Hafens Wittenberge wird das Netz zukünftig weiter verdichtet.

Eines der bedeutendsten Verkehrsprojekte der Region ist das Projekt Deutsche Einheit Nr. 17, das auch Bestandteil des aktuellen Bundesverkehrswegeplans ist. Der weit fortgeschrittene Ausbau der Wasserstraßen zwischen Hannover, Magdeburg, Brandenburg und Berlin wird nach Abschluss der Bauarbeiten, einen Transport mit leistungsfähigen Großmotorgüterschiffen vom Ruhrgebiet über Hannover bis nach Berlin und Stettin ermöglichen.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

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Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) (PDF, 1,016 KB)

In den vergangenen Jahren wurden rund drei Milliarden Euro in den Ausbau der Binnenwasserstraßen in Ostdeutschland investiert. Weil es aber nicht gelungen ist, komplette Strecken auszubauen, hat sich der Schiffsverkehr noch nicht wie geplant entwickelt. Noch immer liegt der Ausbauzustand wichtiger Abschnitte auf Vorkriegsniveau. Nun wird der Plan des Bundesverkehrsministeriums diskutiert, künftig nur noch westlich der Elbe in Wasserstraßen zu investieren und alle Ausbauprojekte im Osten Deutschlands kurz vor ihrem Abschluss abzubrechen. Aus diesem Grund unterstützt die IHK Potsdam eine Resolution gegen dieses Konzept.
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DOKUMENT-NR. 551

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