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Illustration

LANDKREIS TELTOW-FLÄMING - EIN PORTRÄT

Kurzporträt des Landkreises

Kurzporträt des Landkreises

Der Landkreis Teltow-Fläming liegt im Süden des Landes Brandenburg, grenzt im Norden an Berlin, im Süden an den Landkreis Elbe-Elster, im Osten an den Landkreis Dahme-Spree und im Westen an den Landkreis Potsdam-Mittelmark. Seinen Namen erhielt der Fläming nach den flämischen Einwanderern im 12. Jahrhundert. Kreisstadt ist die Stadt Luckenwalde.

Geschichte

Im Zuge der mittelalterlichen deutschen Ostbesiedlung wurden im - seit der Völkerwanderungszeit von Slawen bewohnten - Territorium Siedler aus Gebieten westlich von Elbe und Saale sesshaft, darunter wohl auch Flamen (Fläming!). Die Region lag damals im Spannungsfeld der Interessen der Askanischen Markgrafen von Brandenburg, der Wettinischen Markgrafen von Meißen und der Erzbischöfe von Magdeburg sowie einiger kleinerer Territorialherren. Die Askanier erlangten und sicherten die Herrschaft auf dem Teltow; das Gebiet um Jüterbog und Luckenwalde kam zunächst in magdeburgischen Besitz, die Herrschaft Zossen zählte als böhmisches Lehen im Mittelalter zur Lausitz.

Bei der Benennung lehnte man sich an vorhandene Landschaftsbezeichnungen an: Das eiszeitlich entstandene Teltowplateau im Norden und der Niedere Fläming im Süden. Der Landkreis unterteilt sich in drei Naturräume: den Teltow, das Baruther Urstromtal und in den Niederen Fläming. Die vielschichtige und interessante Vergangenheit prägt noch heute das Bild vieler Dörfer und Städte.

Wirtschaft

Die Wirtschaftsstruktur des heutigen Landkreises weist erhebliche Unterschiede auf (Nord-Süd-Gefälle). In der Vergangenheit wurde die Struktur der ehemaligen Kreise Zossen und Luckenwalde von den Branchen Maschinen- und Fahrzeugbau bestimmt, im Kreis Jüterbog gab es dagegen nur wenige kleinere Industriestandorte; Landwirtschaft war hier der bestimmende Wirtschaftszweig. Auch im Kreis Luckenwalde hatte die Landwirtschaft neben dem Maschinenbau große Bedeutung. Mit der Wende kam es im heutigen Landkreis zu einem großen Arbeitsplatzabbau, vor allem im verarbeitenden Gewerbe. Der drastische Abbau der Arbeitsplätze fand nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Landwirtschaft statt und war mit einer Umstrukturierung der gesamten Gewerbestruktur des Kreises verbunden. In Ludwigsfelde konnten die alten Industriebereiche des Fahrzeugbaus zum Teil reaktiviert werden und so der Industriestandort erhalten bleiben. Ziel der wirtschaftlichen Bemühungen im Kreis ist es, die bestehenden Industriestandorte zu sichern und durch Ansiedlungen von Unternehmen neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ansiedlungen in Gewerbezentren sind vor allem im Norden des Kreises zu erkennen, wo bedeutende Investitionen von renommierten Firmen wie Mercedes Benz, Thyssen AG, Rolls-Royce und anderen getätigt wurden. Damit konnte eine überdurchschnittliche Entwicklung in der Region zwischen der A10 (Berliner Ring) und dem Berliner Stadtrand erreicht werden. Im südlichen Teil des Landkreises, südlich der B 246, geht die Besiedlung der ausgewiesenen Gewerbegebiete langsamer voran. Die Umstrukturierung der Wirtschaft ist hier deutlich zu erkennen, z.B. in Luckenwalde mit dem Biotechnologiepark, in Baruth mit dem Holzkompetenzzentrum. Fremdenverkehr und Tourismus als Wirtschaftsfaktor gewinnen im Kreis an Bedeutung.

Natur

Naturlandschaften: Der Teltow ist ein sanft geschwungener Höhenzug vor den Toren Berlins. Das Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung erlebt den sanften Tourismus und kann mit vogelkundlichen Besonderheiten aufwarten. Das Baruther Urstromtal erstreckt sich vom Spreewald im Südosten bis zum Havelland im Nordwesten. Zu Urzeiten erhoben sich dicht bewaldete Hügel aus der sumpfigen Landschaft. Im Naturschutzgebiet „Schöbendorfer Busch" ist der urwaldähnliche Bewuchs noch erhalten. Der Niedere Fläming ist der östliche Teil des Höhenrückens zwischen Treuenbrietzen (PM) im Westen und Dahme im Osten.

Reiseland Teltow-Fläming:

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DOKUMENT-NR. 3111

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