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Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam wird in der ersten Jahreshälfte 2010 ein Positionspapier zum demografischen Wandel im Land Brandenburg erarbeiten. Das hat die Vollversammlung der IHK Potsdam am 9. Dezember 2009 in ihrer 40. Sitzung beschlossen.
„Bis zum Jahr 2050 haben wir infolge des Geburtendefizits mit einem Bevölkerungsrückgang von derzeit 2,52 Millionen auf 1,81 Millionen Menschen zu rechnen. Das wird erhebliche Auswirkungen auf das Leben und auf die Arbeit im Land haben. Dieser Herausforderung werden wir uns stellen.” Das sagte Dr.-Ing. Victor Stimming, Präsident der IHK Potsdam. Die geplante Resolution wird im Frühjahr in enger Zusammenarbeit mit den Unternehmerinnen und Unternehmern erarbeitet und soll in der 41. Sitzung der IHK-Vollversammlung im Mai 2010 beschlossen werden. In dem Zusammenhang, so der Präsident, werde man dafür sorgen, dass die IHK Potsdam in der Fläche die Leistungen für die Unternehmen noch attraktiver anbiete. Dazu sollen die RegionalCenter in Pritzwalk, Neuruppin, Oranienburg und Luckenwalde noch mehr in die Zentren der Städte rücken, so besser wahrgenommen werden und ihre Leistungen besser präsentieren.
Die im Sommer 2009 beschlossene Stärkung der beruflichen Bildung für Mitgliedsunternehmen in Westbrandenburg über ein berufsbezogenes Nachhilfesystems wird weitergeführt. Präsident Stimming sagte: „Ziel bleibt die Unterstützung von IHK-Mitgliedsunternehmen, die Auszubildende einstellen, bei denen beim Übergang von der Schule zur Berufsausbildung Schwierigkeiten in der fachtheoretischen Ausbildung zu erwarten sind. Dem möglichen Abbruch der Ausbildung wegen schlechter schulischer Leistungen wollen wir so entgegen wirken.”
Das überfällige neue Gesetz zur Förderung des Mittelstandes im Land Brandenburg sollte nicht mit vergabefremden Kriterien – wie beispielsweise mit Mindestlohnregelungen - aufgebläht werden, so der IHK-Präsident. Die IHK Potsdam hatte dazu bereits mehrfach Position bezogen: „Beim Mindestlohn sollte vor dem Komma eine 6 stehen”, so der IHK-Präsident.
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Hintergrund: Die Zahl der IHK-Mitgliedsunternehmen hatte sich im IHK-Bezirk Potsdam zum 30. Juni 2009 um knapp ein Prozent von 70.329 (31.12.2008) auf insgesamt 70.978 erhöht. Die Zahl der ins Handelsregister eingetragenen Firmen betrug so im Sommer insgesamt 17.632 (17.194 /2008); der Kleingewerbetreibenden 53.346 (53.135). Im Vergleich mit allen ostdeutschen Kammern ist die IHK Potsdam bei der Beitragsbemessung die kostengünstigste: Der gewinnabhängige gesetzliche Umlagehebesatz liegt seit dem 1. Januar 2009 bei 0,10 Prozent. |
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© Industrie- und Handelskammer Potsdam
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenden Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
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