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IHK24

Vorrang für Biomethan

Das Gaseinspeisegesetz als Instrument für die Erdgassubsiutution?

Die Brandenburgische Energie Technologie Initiative (ETI) sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam laden ein zur Fachtagung „Vorrang für Biomethan”

am Mittwoch, 26.09.2007, 9:00 bis ca. 19:00 Uhr

in der IHK Potsdam, Breite Straße 2 a-c, 14467 Potsdam.

Auf dieser Tagung soll das Instrument eines Gaseinspeisegesetzes, welches 2001 bereits in einem ersten Entwurf vorgelegen hatte, neu diskutiert werden.

Die Einspeisung von aufbereitetem Biogas in das Gasnetz und Verstromung an anderen Standorten stellt für viele Biogasanlagen mit fehlenden Wärmenutzungskonzepten eine Alternative dar. Die bisherige Stromeinspeisevergütung nach EEG ermöglicht jedoch eine Wirtschaftlichkeit erst bei sehr großen Aufbereitungsanlagen.

Diskussionspartner auf dieser Fachtagung sind sowohl Politiker aus dem Deutschen Bundestag und dem europäischen Parlament als auch Vertreter von Fachverbänden sowie der Industrie.

Information und Anmeldung:

IHK Potsdam

Tanja Kenkmann

Tel 0331 2786-281

kenkmann@potsdam.ihk.de

Programm:

9:15 Uhr Eröffnung (Tanja Kenkmann, ETI) und Grußwort (René Kohl, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam)

9:30 Uhr „Braucht Deutschland ein Gaseinspeisegesetz?”

(Positionen Politischer Parteien: Marko Mühlstein MdB, SPD Fraktion; Maria Flachsbarth MdB, CDU Fraktion; Cornelia Behm MdB, Fraktion Bündnis90 Die Grünen)

11:00 Uhr Kaffeepause

11:20 Uhr

  • „Technik der Gasaufbereitung und -einspeisung, Gasnetze, Gasaufbereitungsverfahren” (Dr. Wolfgang Tentscher, eco Naturgas Handels GmbH)

  • „Gasnetze” (Cornelius Baumann, NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG)

  • „Anforderungen an die Einspeisung von Biomethan ins öffentliche Gasnetz aus Sicht der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt” (Dr. Roland Schmidt, Detlev Hoburg, PTB)

  • „Rechtsgrundlagen für die Einspeisung und Abrechnung von Biomethan ins öffentliche Gasnetz aus Sicht des Eichamtes” (Heino Polzin, LA für Mess- und Eichwesen Berlin-Brandenburg)

  • „Berücksichtigung von Biomethan im DVGWRegelwerk / Biogasproduktion / Aufbereitung / Einspeisung / Abrechnung” (Uwe Bauer, Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V.)

13:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr Gestaltung eines Gaseinspeisegesetzes (I)

  • „Rahmenbedingungen der Gaseinspeisung in Deutschland: Aktueller Diskussionsstand” (Dr. Claudius da Costa Gomez, Fachverband Biogas e.V.)

  • „Biogaseinspeisegesetz in Luxemburg” (Henri Kox, Grüne Partei Luxemburgs)

  • „Der Inhalt eines GEG aus rechtlicher Sicht” (Hartmut Gaßner, Anwaltskanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll.)

15:15 Uhr Kaffeepause

15:45 Uhr Gestaltung eines Gaseinspeisegesetzes (II)

  • „Ausgestaltung eines GEG aus der Sicht der Stadtwerke Aachen AG”

  • „Das Gaseinspeisegesetz aus Sicht eines regionalen Erdgashandelshauses” (Stefan Obermaier, Erdgas Mark Brandenburg GmbH)

  • Notwendige Rahmenbedingungen zur Gaseinspeisung aus Sicht der Rohstoff- und Gaserzeuger (Frank Petzold, Deutscher Bauernverband e.V.)

17:00 Uhr Kaffeepause

17:15 Uhr Podiumsdiskussion: Braucht Deutschland ein Gaseinspeisegesetz?

  • Marko Mühlstein MdB | SPD Fraktion

  • Hans-Kurt Hill MdB | Fraktion DIE LINKE

  • Cornelia Behm MdB | Fraktion Bündnis90 Die Grünen

  • Dr. Aribert Peters, Bund der Energieverbraucher e.V.

  • Anja Bischof, Bundesverband Gas Wasser

  • Frank Petzold, Deutscher Bauernverband e.V.

  • Dr. Claudius da Costa Gomez, Fachverband Biogas e.V.

17:00 Uhr Ausklang der Veranstaltung

DOKUMENT-NR. 13990

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