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IHK24

IHK Potsdam gegen Luft-Boden-Schießplatz im Ruppiner Land

11. Juli 2007 Nr. 81/07

IHK Potsdam: Gegen Luft-Boden-Schießplatz im Ruppiner Land

Die neue Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam hat sich heute gegen die Pläne der Bundesregierung für einen Luft-Boden-Schießplatz Wittstock im Ruppiner Land ausgesprochen. Das ist die Kernaussage einer Resolution, die die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam nach ihrer Konstituierung am 11. Juli 2007 verabschiedet hat. Die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide als Truppen-Übungsplatz der Bundeswehr und ihrer verbündeten Nato-Partner trage nicht zur Steigerung der Attraktivität der durch touristische Angebote geprägten Region sowie der Lebensqualität der dort lebenden Menschen bei, heißt es.

Gleichwohl sei es zu begrüßen, wenn alle Seiten ein besseres Verständnis der gegenseitigen Standpunkte entgegenbringen und in einen konstruktiven Dialog zu den ökologischen und wirtschaftlichen Perspektiven der angrenzenden Tourismusregionen treten.

Da die Bedeutung der Tourismus-Wirtschaft in Westbrandenburg zugenommen habe und diese Branche maßgeblich die regionale Wirtschaftsstruktur und damit das Einkommens- und Arbeitsplatzniveau bestimme, muss diese auch künftig eine gesicherte Perspektive haben.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam werde deshalb in allen künftigen Gesprächen mit Vertretern des Bundes weiterhin darauf hinwirken, den Interessen des Tourismus im Land Brandenburg umfassend Vorrang einzuräumen.

Resolution der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam spricht sich gegen die Pläne der Bundesregierung für einen Luft-Boden-Schießplatze Wittstock aus. Eine militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide als Truppen-Übungsplatz der Bundeswehr und ihrer verbündeten Nato-Partner trägt nicht zur Steigerung der Attraktivität der durch touristische Angebote geprägten Region sowie der Lebensqualität der dort lebenden Menschen bei.

Gleichwohl ist es zu begrüßen, wenn alle Seiten ein besseres Verständnis der gegenseitigen Standpunkte entgegenbringen und in einen konstruktiven Dialog zu den ökologischen und wirtschaftlichen Perspektiven der angrenzenden Tourismusregionen treten.

Da die Bedeutung der Tourismus-Wirtschaft in Westbrandenburg zugenommen hat und diese Branche maßgeblich die regionale Wirtschaftsstruktur und damit das Einkommens- und Arbeitsplatzniveau bestimmt, muss diese auch künftig eine gesicherte Perspektive haben.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam wird deshalb in allen künftigen Gesprächen mit Vertretern des Bundes weiterhin darauf hinwirken, den Interessen des Tourismus im Land Brandenburg umfassend Vorrang einzuräumen.

Potsdam, 11. Juli 2007

DOKUMENT-NR. 13538

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