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16.05.2007 Nr. 57/07
Brandenburgs Wirtschaftsminister und der Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam reisen nach Tokio
Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns reist vom 16. bis 20. Mai nach Japan. Er wird vom Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, René Kohl, begleitet. Ziel der Reise sind Besuche bei japanischen Unternehmen, die in Brandenburg investiert haben, sowie die Werbung für den Wirtschaftsstandort Berlin-Brandenburg. Darüber hinaus wird Minister Junghanns auch für den Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld werben. Geplant ist zudem ein Besuch der brandenburgischen Partnerpräfektur Saitama. Vorbereitet wurde die Reise in Zusammenarbeit mit der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH.
„Wir wollen die Beziehungen zur zweitwichtigsten Wirtschaftsnation der Welt ausbauen. Deswegen präsentieren wir den Wirtschaftsstandort Berlin-Brandenburg in Japan, um die Vorzüge der deutschen Hauptstadtregion im –Land der aufgehenden Sonne– bekannter zu machen” sagte Minister Junghanns im Vorfeld der Reise.
Minister Junghanns wird in Tokio unter anderem den Präsidenten des japanischen Elektronik-Konzerns Yamaichi Electronics, Shinochiro Koga, treffen. Yamaichi Electronics hatte im April 2006 ein neues Werk in Frankfurt (Oder) eröffnet und die Produktion von Kabel- und Steckverbinderkonfektionierungen aufgenommen. Koga hatte das Werk im Juli 2006 besucht und auch Minister Junghanns getroffen. „Das weltweit agierende innovative Unternehmen Yamaichi hat sein erstes deutsches Werk in Frankfurt (Oder) errichtet – und die Anzahl seiner dort tätigen Mitarbeiter bereits von 20 auf 50 erhöht. Es ist zugleich die erste neu errichtete Produktionsstätte eines japanischen Investors in Brandenburg”, erklärte Minister Junghanns.
In Tokio wird Minister Junghanns auch mit Vertretern der Unternehmensführung der Olympus Holding zusammentreffen. Olympus hält seit 2004 eine Mehrheitsbeteiligung an der Celon AG in Teltow, die innovative Verfahren zur minimal-invasiven Chirurgie entwickelt. „Celon ist innerhalb weniger Jahre von der Existenzgründung zum Wachstumsunternehmen durchgestartet. Der Einstieg von Olympus in die Celon AG war ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des Teltower Unternehmens”, hob Minister Junghanns hervor.
Für den Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam René Kohl steht der Ausbau der Handelsbeziehungen mit Japan im Vordergrund der Reise. Im Jahr 2006 hatten die brandenburgischen Warenexporte nach Japan einen Wert von nahezu 40 Millionen Euro erreicht. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die IHK Potsdam Mitglied der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan. „Mehr als 200 brandenburgische Unternehmen unterhalten bereits jetzt Geschäftsbeziehungen nach Japan; mehr als 26 Unternehmen in der Region weisen Beteiligungen aus Japan auf. Diese gute Grundlage ist weiter ausbaufähig”, unterstrich Kohl.
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© Industrie- und Handelskammer Potsdam
Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenden Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
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