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IHK24

Botschafter Kenias auf Wirtschaftstour im Raum Potsdam

11.05.07 Nr. 52/07

Botschafter Kenias am 2. Mai auf Wirtschaftstour im Raum Potsdam

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche (CDU) sowie von René Kohl, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam, wird der Botschafter der Republik Kenia, S.E. Harry Mutuma Kathurima, am 2. Mai 2007 Unternehmen in Potsdam und Umgebung besuchen. Auf dem Besuchsprogramm des Botschafters, der von Handelsrätin Miguda begleitet wird, stehen die Teltower Firma getemed Medizin- und Informationstechnik GmbH (10:00 -12:00 Uhr), die Potsdamer Antensan CES International GmbH (12:30 – 14:00 Uhr) sowie 14:30 bis 16:30 Uhr das Rehbrücker Institut für Getreideverarbeitung.

Die Antensan CES International – ein Potsdamer Full-Service-Unternehmen für Telekommunikationsinfrastruktur - hat bereits Projekte in Kenia erfolgreich umgesetzt und verfügt über entsprechende Markterfahrungen.

Am Nachmittag (17:00 Uhr) treffen sich der Botschafter sowie Vertreter der Unternehmen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam zu einem gemeinsamen Resümee.

(Hintergrund: Der Export Brandenburgs nach Kenia wuchs im Jahr 2006 um 40,1 % auf 1,4 Mio. Euro. Nur wenige märkische Unternehmen unterhalten Geschäftsverbindungen, weshalb künftige Wachstumspotenziale genutzt werden sollten. Insgesamt beträgt der Außenhandel Brandenburgs mit den Ländern Afrikas im Jahr 2006 insgesamt 105 Mio. Euro, davon 80 Mio. Euro Exportumsätze. Der Zuwachs zum Vorjahr betrug importseitig 81 % und exportseitig 22,6 %. Auch das aktuelle Engagement Chinas in Afrika ist beredtes Zeugnis für Geschäftschancen auch der europäischen Unternehmen.

Unter dem Motto: „Die Welt zu Gast in Potsdam” lädt Katherina Reiche regelmäßig Botschafter und Geschäftsträger des in Berlin akkreditierten diplomatischen Corps in die Brandenburger Landeshauptstadt ein. Potsdam blickt auf eine lange Tradition erfolgreicher Integration von Zuwanderern aus allen Teilen der Welt zurück. So gaben Franzosen, Schweizer, Holländer, Italiener, Norweger und Russen der Stadt immer wieder Entwicklungsimpulse, hinterließen Architektur, Handwerk und Lebensweise. Mit dem Edikt von Potsdam, das der preußische Kurfürst Friedrich der Große im Jahr 1685 erließ, auch bekannt als Toleranzedikt, wurde schon frühzeitig in Potsdam die Grundlage für eine offensive Zuwanderungspolitik gelegt.)

DOKUMENT-NR. 13188

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