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Die Schengen-Staaten können sich seit Mitte Oktober 2011 mit Hilfe einer Datenbank über Visaanträge aus Nordafrika austauschen. Personen, die in den Konsulaten dieser Region ein Visum für einen kurzfristigen Aufenthalt in einem der 25 Schengen-Mitgliedsstaaten beantragen, müssen Fingerabdrücke und ein Foto abgeben. Diese biometrischen Daten werden nachfolgend bis zu fünf Jahre im Visa-Informationssystem gespeichert. Anhand der Daten können die Grenzbeamten die Identiät des Visuminhabers bei der Einreise überprüfen. Auch sind Zusatzinformationen - etwa zu vorherigen Anträgen und Entscheidungen – in dem System hinterlegt. Das Informationssystem soll in erster Linie Identitätsdiebstahl verhindern und die Bearbeitungsdauer verkürzen. Die Anwendung des Systems startet in den Ländern Ägypten, Algerien, Libyen, Mauretanien, Marokko und Tunesien und soll in einem zweiten Schritt auf die Länder des Nahen Ostens und der Golfregion ausgedehnt werden. Auch Europol und nationale Polizeibehörden können unter bestimmten Bedingungen Zugang zu dem Info-System beantragen.
(Quelle: Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft)
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Für die Richtigkeit der in dieser Website enthaltenden Angaben können wir trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr übernehmen.
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